

Schomburg studierte sei 1966 Rechtswissenschaften an der FU Berlin. Seit 1974 war er tätig zunächst als Staatsanwalt in Berlin und wurde in dieser Zeit u.a. an den Generalbundesanwalt sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Deutschen Bundestag abgeordnet. Ab 1984 Richter am Landgericht Berlin, ab 1986 Oberstaatsanwalt in Berlin. Seit 1989 Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz. Ab 1992 Rechtsanwalt (Schwerpunkt: Internationales Strafrecht). 1995-2000 Richter am Bundesgerichtshof (3. und 1. Strafsenat, Ermittlungsrichter).
2001 Wahl zum Richter des Jugoslawienstrafgerichtshofes (ICTY) durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (Wiederwahl 2005). Beginn der Tätigkeit als Vorsitzender Richter der Strafkammer II des ICTY in Den Haag (NL). 2003 -2008 Richter der Rechtsmittelkammern am Jugoslawien- und Ruanda-Strafgerichtshof (ICTR in Arusha/TZ).
November 2008: Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
Bis 2008 war Schomburg Dozent an der Freien Universität in und Humboldt-Universität zu Berlin. Auf Einladung trug er vor u.a. in Amman, Boston, Brüssel, Budapest, Bukarest, Charkow, Chicago, Darmstadt, Dublin, Durham, Frankfurt, Freiburg i.Brsg., Genf, Göttingen, Hannover, Innsbruck, Jerusalem, Kiel, Kiew, Kuweit, Leiden, Lvov (Lemberg), Lissabon, Ludwigsburg, Luxemburg, Montpellier, Moskau, Nürnberg, Münster, München, Newcastle, Odessa, Paris, Prijedor, Peking, Riga, Rio de Janeiro, Santiago di Campostella, San Remo, Sarajevo, Siracusa, Split, Tel Aviv, Tiflis, Tokio, Trier, Utrecht, Wien und Zagreb.
Seit März 2009 ist er Professor an der Universität Durham (UK).
Schomburg ist derzeit wieder Rechtsanwalt, Rechtsberater und Mediator im Internationalen Strafrecht. Er ist Mitglied in den Kuratorien der Internationalen Strafrechtsorganisation AIDP, der Europäischen Rechtsakademie sowie der Max-Planck-Institutes für ausländisches und internationales Strafrecht und Vorsitzender des „Center for Criminal Law and Criminal Justice“, Durham, UK.
Schomburg hat über 100 Publikationen vorrangig zum transnationalen Strafrecht zu verzeichnen, darunter insbesondere den von ihm 1983 begründeten Standardkommentar zur Internationalen Rechtshilfe in Strafsachen – International Cooperation in Criminal Matters. (z.Zt. 5. Auflage, C.H. Beck, München, 2012).
Veröffentlichungen:
Rechtsanwälte (m/w) und Rechtsreferendare (m/w) gesucht.

FPS unterstützt Aufsichtsratsinitiative des Deutschen Verwaltungs- und Aufsichtsrats-Instituts e.V. (DVAI)